aktuell 03/2021

>Land­volk­dienste aktuell 03/2021

Liebe Leserin, lieber Leser,

„tur­bu­lente Zeiten“ ist wahr­schein­lich noch die harm­lose Bezeich­nung für die aktu­elle Lage in Deutsch­land und in der Welt. Die Situa­tion in Afgha­ni­stan stellt viele Errun­gen­schaften der west­li­chen Welt auf den Kopf. Sie zeigt zugleich die Hilf­lo­sig­keit unserer Gesell­schaft. Damit ist ein wei­terer Flücht­lings­strom, bedingt durch eth­ni­sche und poli­ti­sche Ver­fol­gung, aus­ge­löst. Und der Kli­ma­wandel wird zusätz­lich Ströme wegen Hunger erzeugen.

Die fra­gile Kli­ma­si­tua­tion wird uns aber auch vor der sprich­wört­lich eigenen Haustür deut­lich gemacht. In der zweiten Juni­hälfte 2021 fegte mit den Sturm­tiefs „Volker“, „Wolf­gang“ und „Xero“ eine regel­rechte Unwet­ter­serie über weite Teile Deutsch­lands. Die Anzahl der Todes­opfer stellt mit Abstand alle Natur­ka­ta­stro­phen der letzten Jahr­zehnte, bezogen auf Deutsch­land, in den Schatten.

Hitze, Stark­regen, Sturm und Hagel­schauer sorgen nicht nur bun­des­weit, son­dern welt­weit für Schäden nie dage­we­senen Aus­maßes. Denn da, wo nicht das Wasser alles zer­stört, brennt es durch die extremen Temperaturen.

Die Spen­den­be­reit­schaft ist erfreu­lich hoch, aber am Ende auch nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Schnelle staat­liche Hilfen sind gefor­dert und werden begleitet durch die heiße Phase des Wahl­kampfes, was die Situa­tion nicht besser macht. Die Ver­si­cherer schätzen die ver­si­cherten Schäden auf 4,5 bis 5,5 Mil­li­arden EUR. Und es kommen täg­lich neue Unwet­ter­si­tua­tionen hinzu.

Wäh­rend in der KFZ-Versicherung viele Schäden ver­si­chert sind, hat die Ele­men­tar­scha­den­de­ckung für die Wohngebäude- und Haus­rat­ver­si­che­rung nach wie vor eine zu geringe Ver­brei­tung. Somit sind viele Mit­bür­ge­rinnen und Mit­bürger auf andere Hilfen angewiesen.

Auto­ma­tisch kommt die Frage nach einer Pflicht­ver­si­che­rung auf. Jedoch würde eine der­ar­tige Deckung, alle vor­handen Sys­teme auf den Kopf stellen und das hat sach­liche Gründe. Aktuell können sich zwar deut­lich über 95 % aller Deut­schen gegen Ele­men­tar­schäden ver­si­chern, aber die Ver­si­che­rungs­wirt­schaft klam­mert in Ihrer Mathe­matik eben auch Gebiete aus. In eine Pflicht­ver­si­che­rung würden grund­sätz­lich alle ein­treten müssen, was für die Gefah­ren­ge­mein­schaft positiv ist. Jedoch wird es mit dem Moment für alle teurer, wenn auch im kom­pletten Bun­des­ge­biet Ver­si­che­rungs­schutz auf­ge­baut wird. Analog den Erfah­rungen in anderen Län­dern der Welt, sind Pflicht­sys­teme im Bereich von Ele­men­tar­schäden nur mit öffent­li­chen Mit­teln zu kom­bi­nieren. Also eine Debatte, die in Deutsch­land noch ange­stoßen werden muss.

Diese und die kom­menden Aus­gaben des Aktuell, beschäf­tigen sich aus gege­benem Anlass mit den neuen Risiken unserer Zeit. Und wenn ich sage neue Risiken, dann ist die For­mu­lie­rung ganz bewusst so gewählt. Neu bedeutet, Risiken zuerst zu erkennen, die Folgen ein­zu­schätzen und sich kon­struktiv mit der Mini­mie­rung der Folgen zu beschäf­tigen. Bei den ersten Punkten können wir nur sen­si­bi­li­sieren und unter­stützen. Wer sich mit der Fol­gen­mi­ni­mie­rung beschäf­tigen möchte, dem kann die Land­volk­dienste GmbH Lösungs­vor­schläge unter­breiten. Die Ent­schei­dungen treffen Sie!

Die Dring­lich­keit der nach­fol­genden Themen will ich mit einem Mittel unter­strei­chen, dass neu ist. 

Mit diesem Aktuell haben Sie einen sepa­raten Fra­ge­bogen erhalten, auf dem die Kern­themen dieser Aus­gabe kurz zusam­men­ge­fasst sind. Bitte geben Sie uns den Fra­ge­bogen auf jeden Fall zurück, damit wir Ihren indi­vi­du­ellen Bera­tungs­be­darf in die Fol­ge­ter­mine auf­nehmen können, auch wenn Sie aktuell keinen Bera­tungs­be­darf für sich sehen.

Doch bevor ich in die Themen dieses Aktuell ein­steige, komme ich zum Grund eines wei­teren Bei­le­gers dieser Aus­gabe. Zum 01.09.2021 hat die Land­volk­dienste GmbH neue Büros in Han­nover bezogen. Die vielen Anfragen und der zuneh­mende Bera­tungs­be­darf der land­wirt­schaft­li­chen Betriebe haben zu einem regen per­so­nellen Ausbau und zusätz­li­chem Platz­be­darf geführt. Im Gebäude der „Land & Forst“, mit der wir schon seit vielen Jahren einen kol­le­gialen Aus­tausch führen und auch mit Fach­ar­ti­keln unter­stützen, gab es eine sehr schöne Etage, die ideale Gestal­tungs­mög­lich­keiten für eine Wei­ter­ent­wick­lung bietet. Unsere neue Anschrift ist der Kabel­kamp 6, 30179 Han­nover. Ver­bunden ist der Umzug mit einer umfang­rei­chen EDV-Umstellung aber auch mit neuen Tele­fon­num­mern bei den Fest­netz­an­schlüssen. Mail­adressen und Mobil­num­mern bleiben unver­än­dert bestehen. Eine Über­sicht zu allen Mit­ar­bei­tenden und Ihren Kon­takt­daten finden Sie im Anhang.

Bilder zu den neuen Räum­lich­keiten finden Sie auf unserer Home­page, aber auch in der nächsten Aus­gabe unseres Aktuell.

Nun will ich Sie in die Welt der neuen Risiken führen. Diese Aus­gabe beschäf­tigt sich mit dem Anpas­sungs­be­darf an den Kli­ma­wandel, dem großen sozi­al­po­li­ti­schen Thema Pflege, die Risiken aus dem Netz mit der Cyberdeckung.

Zum Schluss noch­mals die große Bitte, lassen Sie uns den bei­lie­genden Fra­ge­bogen bitte aus­ge­füllt zukommen.

Viel Spaß beim Lesen!

Heino Beewen
Tel: 0511 / 51 54 16 11

Die Folgen des Kli­ma­wan­dels — das Elementarschadenrisiko

Durch Wasser abge­schnit­tene Ort­schaften, ein­ge­stürzte Häuser, voll­ge­lau­fene Keller, abge­deckte Dächer, zer­beulte Autos und damit ver­bunden zer­störte Exis­tenzen. Dass ist das Bild des Som­mers 2021! Und die Aus­sage, mich wird es nicht treffen, sollte Auf­grund fol­gender Ereig­nisse zum sprich­wört­li­chen alten Eisen gehören:

  • 16.08.2021: Tor­nado fegt durch die Gemeinde Groß­heide im Land­kreis Aurich.
  • 27.07.2021: Stark­regen setzt Straßen und Keller auf Nor­derney unter Wasser.
  • 15.07.2021: Häuser diverser Gemeinden von Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz ein­ge­stürzt, zahl­reiche Tote, Ver­misste und Verletzte.
  • Juni 2021: Rund 15 Som­mer­tage, einige Tro­pen­nächte und bis zu acht Hitzetage!

Und das sind nur die Extremereignisse.

Welche Ver­si­che­rungen bei Sturm, Stark­regen oder Hagel­schauer zuständig sind: (Quelle GDV)

Gebäude- und Hausrat- und Inven­tar­ver­si­che­rung decken stan­dard­mäßig fol­gende Risiken ab:

  • Sturm: Vom Sturm abge­deckte Dach­ziegel, beschä­digte Fas­saden und zer­bro­chene Fens­ter­scheiben: Wenn das Haus oder seine Neben­ge­bäude durch Sturm in Mit­lei­den­schaft gezogen wurden, leistet immer die Gebäu­de­ver­si­che­rung. Schäden an Möbeln oder Ein­rich­tungs­ge­gen­ständen über­nimmt die Hausrat-Inventarversicherung. Als Sturm gilt Wind ab Wind­stärke 8. Das ent­spricht 62 km/h.
  • Hagel: Durch­schlägt ein Hagel­korn das Haus­dach, kommt die Gebäu­de­ver­si­che­rung für die Repa­ratur auf. 
  • Blitz­schlag: Zer­stört ein Blitz­schlag zum Bei­spiel die Elek­tro­in­stal­la­tion des Hauses, ist das ein Fall für die Gebäu­de­ver­si­che­rung. Auch ein Feu­er­schaden infolge eines Blitz­ein­schlags ist stan­dard­mäßig mit­ver­si­chert. Die Hausrat- und Inven­tar­ver­si­che­rung springen ein, wenn ange­schlos­sene Geräte (z. B. Fern­seher) infolge eines Blitz­ein­schlags beschä­digt werden, oder ein Tier auf der Weide vom Blitz erschlagen wird.

Bau­stein „erwei­terte Natur­ge­fahren“: Rund-um-Schutz gegen Naturgefahren

Klimawandel - Elementarschäden
  • Hoch­wasser: Die erwei­terte Natur­ge­fah­ren­de­ckung zur Gebäu­de­ver­si­che­rung schützt Gebäu­de­ei­gen­tümer vor Hoch­was­ser­schäden. Repa­ra­turen im und am Gebäude, aber auch evtl. Tro­cken­le­gungen und im schlimmsten Fall die Kosten für den Abriss und Wie­der­aufbau des Gebäudes, sind Gegen­stand der Gebäu­de­ver­si­che­rung. Zer­störte Möbel oder Gerät­schaften sind eine Sache für die Hausrat- und Inven­tar­ver­si­che­rung mit erwei­tertem Natur­ge­fah­ren­schutz. Die Police über­nimmt die Repa­ra­tur­kosten für das gesamte beschä­digte Inventar und erstattet den Wie­der­be­schaf­fungs­preis, wenn das Hab und Gut kom­plett zer­stört wurde.
  • Stark­regen: Ver­si­chert sind mit der erwei­terten Natur­ge­fah­ren­ver­si­che­rung auch Schäden durch Stark­regen. Läuft der Keller nach einem Wol­ken­bruch voll, sind die Kosten bei­spiels­weise für das Abpumpen und die Tro­cken­le­gung ver­si­chert. Schäden am Inventar sind über den Zusatz­bau­stein in der Hausrat- und Inven­tar­ver­si­che­rung abge­deckt. Auch Schäden durch Rück­stau, also wenn bei einer Über­las­tung der Kana­li­sa­tion Wasser durch die Ablei­tungs­rohre in das Haus gelangt, sind versichert.
  • Schnee­druck: Wenn starker Schnee­fall sich zum Bei­spiel auf einem Flach­dach abla­gert, kann das Gewicht der Schnee­massen das Dach im Extrem­fall zum Ein­sturz bringen. Gegen solche Schäden durch Schnee­druck sichert eben­falls die erwei­terte Natur­ge­fah­ren­ver­si­che­rung ab. Geht dabei auch Inventar zu Bruch, leistet der Zusatz­bau­stein in der Hausrat- und der Inventarversicherung.
  • Erd­rutsch und Erd­sen­kung: Wenn die Erde sich bewegt, können Häuser schweren Schaden nehmen. Vom Riss in der Fas­sade bis zum Ein­sturz: Schäden durch Erd­rutsch oder Erd­sen­kung sind nur mit der erwei­terten Natur­ge­fah­ren­de­ckung ver­si­chert. Das Inventar ist über den Zusatz­bau­stein in der Hausrat- und Inven­tar­ver­si­che­rung geschützt.
  • Erd­beben: Auch Deutsch­land ist Erd­be­ben­ge­biet. Auch dagegen schützt die erwei­terte Natur­ge­fah­ren­ver­si­che­rung. Sollte bei einem Erd­beben Inventar zu Bruch gehen, leistet die erwei­terte Natur­ge­fah­ren­ver­si­che­rung in der Hausrat- und Inventarversicherung.

Bau­stein „Ern­te­ver­si­che­rung“

Die fol­genden Risiken können abge­si­chert werden:

  1. Tiefst­tem­pe­ratur
  2. Höchst­tem­pe­ratur
  3. Durch­schnitts­tem­pe­ratur
  4. Anzahl Tage mit Tiefst­tem­pe­ratur < X °C
  5. Anzahl Tage mit Höchst­tem­pe­ratur > X °C
  6. Kumu­la­tive Höchst- und Tiefsttemperatur
  7. Kumu­la­tive Durchschnittstemperatur
  8. Wachstum Grad-Tage
  9. Kumu­la­tiver Regen
  10. Über­schüs­siger Regen
  11. Man­gelnder Regen

Viele Land­wirte haben zu Mitte Juni mit­er­leben müssen, wie Hit­ze­tage den zum dama­ligen Zeit­punkt guten Bestände den Garaus gemacht haben. Die posi­tiven Ertrags­schät­zungen aus Mitte Juni, wurden regional um bis zu 50 % unter­schritten. Allen ist klar: am Wasser hat es nicht gelegen.

Bitte geben Sie uns mit dem bei­lie­genden Fra­ge­bogen auf, ob der Ein­schluss der Ele­men­tar­scha­den­de­ckung von Ihnen gewünscht wird, bzw. ob Sie Infor­ma­tionen zur Ern­te­ver­si­che­rung benötigen.

Die Folgen der Lang­le­big­keit – das Pflegerisiko

„Liebe Eltern, Ihr kommt nicht ins Heim. Wir sorgen für Euch.“ Was gut gemeint und leicht gesagt ist, kann schnell zum finan­zi­ellen Fiasko führen – und genau das ist leider der Regelfall.”

Ob gesetz­liche Pfle­ge­ver­si­che­rung oder der Pflege-Bahr oder auch beides zusammen. Am Ende wird es finan­ziell nicht rei­chen. Pflege ist teuer und kann schnell das eigene Ver­mögen auf­zehren. Nur eine pri­vate Pfle­ge­ver­si­che­rung ver­hin­dert das. Doch gerade diese haben die wenigsten Deutschen.

Es macht keinen Sinn, den Men­schen etwas vor­zu­ma­chen. Die gesetz­liche Pfle­ge­ver­si­che­rung ist bes­ten­falls eine Teil­lö­sung. Gut, um das eigene Gewissen zu beru­higen. Schlecht, wenn der Pfle­ge­fall tat­säch­lich ein­tritt. Und genau das wird bei einer alternden Gesell­schaft für jeden immer wahr­schein­li­cher. Der Pfle­ge­fall ist kein Schein­ri­siko, son­dern die größte tickende Zeit­bombe in Deutsch­land. Auch Ver­brau­cher­schützer haben das erkannt und zählen eine pri­vate Pfle­ge­ver­si­che­rung nach der Haftpflicht- und der Berufsunfähigkeits-Versicherung zu den wich­tigsten
Policen für Privatpersonen.

Im Jahr 1999 gab es in Deutsch­land rund 2,02 Mil­lionen Pfle­ge­be­dürf­tige. Seitdem ist die Zahl beträcht­lich gestiegen. Ende 2019 sind es lt. dem sta­tis­ti­schen Bun­desamt bereits 4,1 Mil­lionen.

Laut Pro­gnose des Sta­tis­ti­schen Bun­des­amtes wird die Zahl Pfle­ge­be­dürf­tiger auch künftig weiter steigen: bis zum Jahr 2050 pro­gnos­ti­zieren die Experten einen Anstieg auf deutsch­land­weit rund 6,1 Mil­lionen pfle­ge­be­dürf­tige Men­schen. Im glei­chen Jahr könnte auch die Anzahl der über 80-Jährigen auf den Rekord­wert von 9,6 Mil­lionen Bun­des­bürger steigen.

Eine pro­fes­sio­nelle sta­tio­näre Pflege im Pfle­ge­grad 4 kostet den Pfle­ge­be­dürf­tigen im bun­des­deut­schen Durch­schnitt 3.790 Euro monat­lich. Die gesetz­liche Pfle­ge­ver­si­che­rung leistet maximal ledig­lich 1.775 Euro. Wird dazu eine Pfle­ge­dauer von ca. 5 bis 6 Jahren ange­nommen, kommen schnell pri­vate Kosten von über 145.000 Euro zusammen.

Doch es sind nicht nur ältere Men­schen betroffen. Fast jeder 5. Pfle­ge­be­dürf­tige ist unter 65!

Die häu­figsten Aus­löser sind: Schwerer Unfall, Schlag­an­fall, Herz­in­farkt und Demenz.

Vor diesem Hin­ter­grund ist es von beson­derer Wich­tig­keit, für den Fall der Pfle­ge­be­dürf­tig­keit best­mög­lich und vor allem früh vor­zu­sorgen. Denn wenn eine Pfle­ge­be­dürf­tig­keit ein­tritt, ist das oft nicht nur das Pro­blem des Ein­zelnen. Es ist eine Her­aus­for­de­rung für die gesamte Familie. Enorme psy­chi­sche und emo­tio­nale Belas­tungen werden wäh­rend der Pfle­ge­dauer auf die Ange­hö­rigen zukommen.

Allein aus diesem Grund ist es beson­ders wichtig, (wenigs­tens) die finan­zi­ellen Aus­wir­kungen zu kennen und die not­wen­digen Schritte noch vor dem even­tu­ellen Ernst­fall einzuleiten.

Pflege

Eine gute Bera­tung hilft dabei.

Wei­tere Infos finden Sie, wenn sie neben­ste­henden QR-Code scannen.

Eine mög­liche Empfehlung:

Durch eine ein­ma­lige oder lau­fende Zah­lung mit Todes­fall­schutz kann das finan­zi­elle Risiko der Pfle­ge­be­dürf­tig­keit abge­si­chert und an ein Ver­si­che­rungs­un­ter­nehmen aus­ge­la­gert werden.

Das Geld ist somit für die Erben nicht ver­loren, sollte keine Pfle­ge­be­dürf­tig­keit vor dem Tod eintreten.


Gefahren aus dem Netzt — das Cyberrisiko

Cyberrisiko

Der Anstieg von Cyber-Schäden hält nach wie vor an. Einen unserer Ver­si­cherer haben Cyber­kri­mi­nelle über Wochen lahm­ge­legt, aber auch Kunden der Land­volk­dienste hat es getroffen.

Das Bun­des­kri­mi­nalamt weist in seiner Aus­wer­tung nach Bun­des­län­dern darauf hin, das Nie­der­sachsen mit
deut­li­chem Abstand zu allen anderen Bun­des­län­dern die Liste mit der Anzahl an gemel­deten und damit erfolg­rei­chen Cyber­at­ta­cken anführt.

Min­dest­vor­aus­set­zung für den Ver­si­che­rungs­schutz sind fol­genden IT-Sicherheitsmaßnahmen:

  • Viren­schutz mit auto­ma­ti­scher Update-Funktion auf Ser­vern und Cli­ents (Desktop-Computer, Lap­tops und Terminals)
  • Firewall-Strukturen an allen Netz­über­gängen zum Internet 
  • Abge­stuftes Rech­te­kon­zept mit admi­nis­tra­tiven Ken­nungen aus­schließ­lich für IT-Verantwortliche 
  • Stän­diges Vor­han­den­sein von min­des­tens einer voll­stän­digen Offline-Datensicherung, die jeweils nicht älter als eine Woche ist

Einen ersten Ein­druck zur Preis­ge­stal­tung bietet die nach­fol­gende Tabelle:

Richtig ab- und versichern!
Cyber­ri­siko versichern

Die Folgen der aktu­ellen Kapi­tal­markt­ent­wick­lung – die Ver­än­de­rung des Rechnungszinses

Der soge­nannte Höchst­rech­nungs­zins ist der Zins­satz, der maximal zur Kal­ku­la­tion von Garan­tien bei Vor­sor­ge­lö­sungen ange­setzt werden darf. Seit vielen Jahren sinkt dieser Zins­satz kon­ti­nu­ier­lich und liegt aktuell bei 0,9 %. Aller­dings hat der Gesetz­geber ent­schieden, dass dieser Zins für die gesamte deut­sche Ver­si­che­rungs­wirt­schaft zum 01.01.2022 auf 0,25 % gesenkt wird.

Das bedeutet: Je nied­riger der Rech­nungs­zins ist, desto höher ist der antei­lige Bei­trag, den Sie als Kunden für die Absi­che­rung der Arbeits­kraft auf­bringen müssen. Und desto nied­riger kann die zu erwar­tende Rente bei der Alters­vor­sorge ausfallen.

Was bedeuten diese Ent­wick­lung am Beispiel:

  • Berufs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung: Bis zu 10 % teurer bei glei­cher Leistung.
  • Pfle­ge­ver­si­che­rung: Bis zu 30 % teurer bei glei­cher Leistung.
  • Ren­ten­ver­si­che­rung: Bis zu 15 % mehr Bei­trag ist für gleiche garan­tierte Ablauf­leis­tung notwendig.

Gute Gründe, die Absi­che­rung nicht ins nächste Jahr zu vertagen!

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